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Die Geschichte der Kindertransporte

Im Zweiten Weltkrieg

   Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs mussten sich viele Kinder schon wieder umgewöhnen: Sie wurden, wie die britischen Kinder, auf das Land evakuiert. Im Sommer 1940 beschloss die britische Regierung, alle über 16jährigen Flüchtlinge (ehemals) deutscher Staatsangehörigkeit, darunter über 1.000 Kindertransportteilnehmer, als "enemy aliens" (feindliche Ausländer) zu internieren. Die meisten konnten die Internierungslager als "friendly enemy aliens" nach einigen Monaten wieder verlassen; viele männliche Jugendliche meldeten sich von dort zur Armee. Für die Jüngeren war oft der 14. Geburtstag ein einschneidendes Erlebnis: Mit dem Ende der Schulpflicht mussten die meisten die Schule verlassen, einen Job und oft auch eine Unterkunft suchen. Dazu kam die Ungewissheit über das Schicksal der Angehörigen, die in Deutschland oder einem von den Deutschen besetzten Land zurückgeblieben waren.
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Auffanglager in Dovercourt Bay nahe Harvich